Grundbegriffe der Segelknoten-Lehre
- Auge:
Das Auge ist eine Tauwerkschlinge, die eine Ausgangslage für viele Seemannsknoten bildet
- bekneifen:
Eine Leine, die sich selbst fest klemmt, solange Zug auf ihr anliegt
- belegen:
eine Leine an der Klampe oder am Poller festmachen
- Block:
Rolle (Scheibe oder Scheiben) in einem Gehaüse aus Holz, Metall oder Kunststoff zur Führung von
Tauwerk oder um Zugrichtung zu verändern
- Bucht:
1. In Haarnadelform gelegtes Ende
2. bei Tauwerk ein Ring
- dichtholen:
eine Leine (z. B. Schot) durchholen, anziehen, auch fieren, auffieren
- Ende:
abgepasstes Stück Tauwerk
- fieren:
auffieren; das nachgeben einer belasteten Leine; Gegensatz ist "dichtholen"
- Knoten:
lösbare Verbindung zweier Enden bzw. eines Endes an einem Ring oder Pfahl etc.
- Part:
bei einer Bucht bilden sich z. B. zwei Parten, die holende Part, an der gearbeitet wird und
die feste oder stehende Part.
- Rundtörn:
Herumlegen eines Endes um einen Gegenstand um 360°.
- Roring:
Eisenring zum Festmachen.
- Spiere:
Rundholz (z. B. Form der Verpackungshülse)
- Stander:
für einen bestimmten Zweck abgepasstes Ende
- Stek:
Bezeichnung für seemännische Knoten, bei denen die Tampen durch Augen und Buchten zu stecken sind.
- Tampen:
1. kurzes Stück Tauwerk, ein kurzes Ende
2. Endstücke einer Leine, eines "Endes"
- Tauwerk:
Sammelbezeichnung für alle an Bord benutzten Leinen und Trossen